Andreas Heinze

nuhrEin echter 68er, geboren in der Stadt, die es eigentlich nicht gibt, Bielefeld. Man könnte jetzt glauben ich sei Teil der Verschwörung. Von daher stellt sich die Frage, ob man den folgenden Worten überhaupt trauen kann. Nämlich, dass ich erfolgreich die Schauspielkurse der Comedia abgeschlossen habe und dort im „Eden Hotel“ unter der Regie von J. Albrecht auf der Bühne stand. Ebenfalls fraglich – war ich wirklich ein Tom in Electronic City? Und gibt es die Theater-Gruppe Bünhlein brillant unter der Leitung von Hendrik Vogt, der ich ebenfalls angehöre, wirklich oder ist dies eine weitere falsche Fährte?
Fragen denen man in unserem nächsten Programm auf den Grund gehen sollte.

Gudrun Höpker

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Als fünfte von fünf Pfarrerstöchtern ist es nicht leicht, etwas zu finden, was die anderen noch nicht gemacht haben. Aber – ich hab es geschafft. Noch keine hat eine alte Oma in einer Kirche in einem Western gespielt. Beim Nagelstudio Blasewitz ist das möglich – und noch viel mehr. Meine ambitionierte Theaterkarriere begann (abgesehen von kindlichen Einsätzen in neumodischen Krippenspielen der 70er) mit 14 beim Theaterensemble Lippstadt. Nach jahrelanger Verschanzung in Radiostudios durch die Comedia Köln wieder zum Theater gefunden. Beim Nagelstudio Blasewitz kann ich dem Ausspruch meiner Kinder gerecht zu werden: „Mama, Deine Freunde sind alle verrückt.“

Birgit Ising

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Nina Klute

nina

Mein erster Bühnenauftritt war mit 6 oder 7 Jahren. Also schon recht spät. Wir spielten Max & Moritz und meine Rolle war die „Witwe Bolte“. Nun stellt sich die Frage, ob das ein Sprungbrett für Hollywood ist oder ein Fall für den Kinderpsychiater. Bei mir weder noch. Bis heute warte ich auf den großen Durchbruch und mein Trauma bearbeite seit über 2 Jahren im Nagelstudio Blasewitz. Dort kann ich regelmäßig meine ganze Schauspiellust auspacken und in mehrere Rollen schlüpfen und das sogar vor Publikum. Dabei ist die Gefahr natürlich groß das mir die Witwe Bolte wieder begegnet. Doch diesmal krieg ich sie mit Lust, Humor und Spaß!

Silke Kuxdorf

silke

Silke aus Köln oder Mareike aus Rotterdam – wer weiß das schon so genau?
De Hauptsach es et Hätz es jot! Und das ist quasi Voraussetzung für alle Blasewitzer! Diese hier ist Jahrgang 71, kommt gebürtig aus Dorsten und hat erste und ausgesprochen spannende Theatererfahrungen beim Experimentellen Theater der Gesamtschule Wulfen gesammelt und mit „Die Hinterlassenschaft“ den 3. Platz beim nordrhein-westfälischen Jugendtheaterpreis abgeräumt. Damals! Nun versucht sie sich weiter an heiterer Improvisationskunst, verwandelt die Bähne in Papua-Neuguinea und freut sich, wenn die Zuschauer ihre Urlaubsdias beklatschen oder der Gebärdendolmetscherin ihre Aufmerksamkeit schenken, obwohl das Hörvermögen gar nicht beeinträchtigt ist…

Gaby Röhrig

gaby

Auch eine 68erin, aber damals schon bewegt. Ein echtes Kölsches Mädchen (leider rechtsrheinisch, aber erfolgreich korrigiert). Das Schauspieltraining der Comedia habe ich mit Ursula durchlebt, die Inszenierung mit „Schau nicht unters Rosenbeet“ bei Sabine Hahn als spirituell begabte Haushälterin. Aufgestiegen zur Weisen bei Rainer Conrad in „Die Geheime Zutat“. Mehrfachtäterin beim Theatersport mit Michael Walz und jetzt beim Nagelstudio gelandet. Das Leben ist eben eine einzige Improvisation…

Christoph „Tippi“ Roth

tippi[1]Obwohl im Forstwald in Krefeld groß geworden, ist mein Spitznamen weder im Indianerzelt entstanden noch wurde ich in eine Hippiegemeinschaft hineingeboren.
Meine Amateur Theaterkarriere begann, richtig, in einer Kneipe. Über „Das alles Theater“ kam ich zur Kresch Theatersportgruppe „Freispiel 38 ü.N.N“ in Krefeld. Beim Theatersport ist alles drin, sei es Selbstmordszenen in der Waschmaschinen, Poetry Slam im Wassereimer oder Sprünge aus einem Helikopter. Beruflich nach Australien getrieben konnte ich meine Theatersport-Lust dort 1997 weiterleben. Das Theater bei der Arbeit reichte mir nicht. Wie lernt man neue Leute in der Fremde kennen? Man improvisiert, dass vertiefte ich bei der KAFF Acting School in Perth. 2000, wieder zurück in Deutschland, war lange Schluss mit Theater. 2009 sah ich das Nagelstudio Blasewitz, von da an hatte mich der Theatervirus wieder gepackt. Ich durchlief das Kurssystem der Comedia in Köln und seit 2012 bin ich bei denen, dich mich infiziert haben. Blasewitz sei Dank.

Matthias Salewski

matthesBereits in der Grundschulzeit erste Erfahrungen mit Improvisation und Theater bei einem grandiosen Fernsehauftritt in der Rubrik Schüler fragen, Experten antworten, welcher den Experten ziemlich ratlos zurück ließ. Nach dem Studium in Köln Start der erfolgreichen Mission „rheinischer Frohsinn für Niedersachsen“. Auf dem Höhepunkt der Mission erfolgte die Rückberufung nach Köln. Nach erfolgreicher Absolvierung der Comedia Schauspielschule erfolgte ein erstes Engagement im Abschlußprojekt die 12 Geschworenen und der Geist Shakespeares als Geist. Einmal eingeschossen auf Tote erfolgte die nächste Verpflichtung als Marat in Verfolgung und Ermordung des Jean-Paul Marat. Dem Thema treu bleibend kam es danach zu einem Auftritt in der kleine Horrorladen. Seit 2009 Mitglied im legendären Nagelstudio Blasewitz.